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5 Dinge, die mir nach einem Monat Buchbloggen aufgefallen sind

Es ist jetzt einen Monat her, seit ich diesen Blog gestartet habe. Etwas länger, irgendwas zwischen drei und vier Monaten, folge ich anderen Buchblogs, um mir einen Überblick und Inspiration zu verschaffen. Es gab einige Dinge, die ich in dieser Zeit nun beobachten konnte, manches hat mich überrascht.

Vielleicht ist dieser Blick von jemandem, der von außen kommt, ja auch für den ein oder anderen interessant, der schon etwas länger dabei ist.

  • Mein eigenes Leseverhalten: Generell klicke ich erst einmal jeden Artikel an, der bei mir im RSS Reader aufploppt, weil ich sehen will, was andere so machen. Trotzdem endet es damit, dass ich, vor allem bei Rezensionen, sehr schnell ausfiltere. Meistens deshalb, weil ich schnell merke, dass das Genre nichts für mich ist, oft auf deswegen, weil dasselbe Buch in den letzten Tagen schon auf zehn anderen Blogs aufgetaucht ist. Womit ich beim nächsten Punkt wäre:

 

  • Die Hypes: Wenn man so vielen Buchblogs folgt, merkt man ziemich schnell, wann ein Verlag wieder eine Runde Rezensionsexemplare verschickt hat, und welches Buch gerade gehyped werden soll. Ein interessanter Einblick. Ich kann es den Verlagen nicht einmal übel nehmen, natürlich hat nicht jeder etliche Buchblogs abonniert und man will ja Reichweite erzeugen. Trotzdem ist es ein wenig schade, dass es sich auf so wenige Neuerscheinungen fokussiert.

 

  • Das Geschlechterverältnis: Es war mir ja klar, dass Lesen eine eher von Frauen dominierte Angelegenheit ist. Ich kenne es aus dem Studium nicht anders. Aber hier bei Buchblogs scheint mir das ganze noch einmal extremer zu sein. Eine interessante Beobachtung. Aber ok, ist eben so. Der Haupteffekt davon ist wohl, dass ich (siehe Punkt eins) bei Rezensionen im RSS-Feed sehr viel an “Frauenliteratur” aussortieren muss. 😉

 

  • Die Vielfalt: Es gibt sehr viel mehr Blogs als gedacht. Und auch wenn ich gerade ein wenig über die Hypes geklagt habe, gibt es am Ende doch eine breite Vielfalt, nicht nur was die besprochenen Bücher angeht, auch an Schreibstilen und Blogthemen. Manche nehmen noch Serien mit rein, manche Comics, manche Reisen, andere dagegen beschränken sich gefühlt darauf, jeden Monat 20 Neuerscheinungen ins Bild zu halten. (Lest ihr die echt alle? Und wo stapelt ihr die?) Ich mag diese Vielfalt und dass jeder die Möglichkeit hat, sich seinen Vorlieben nach auszutoben.

 

  • Das Bloggen selbst: Es ist mehr Aufwand, als man zunächst glauben würde. Sich Themen ausdenken, darüber nachdenken, an Beiträgen feilen. Und dann natürlich noch meine große Schwachstelle: Bilder. “Einfach so schnell irgendwas schreiben” ist nicht, wenn es gut werden soll. Dazu ist es unerwartet schwer, Leser zu finden und auf sich aufmerksam zu machen. Aber nach nur einem Monat kann man natürlich noch nicht zu viel erwarten und es war sowieso klar, dass Bücher ein Nischenthema sind. So ein Blog will wachsen und auch für mich als Blogger ist es eine Herausforderung, nach und nach besser zu werden und dazuzulernen. Es gibt noch viel zu tun.

 

Das sind sie, fünf der Dinge die ich in dieser kurzen Zeit beobachtet und gelernt habe.

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