Bücher

Hier findet ihr alle meine Beiträge zu Büchern chronologisch sortiert.

Ich suche danach, was ein Buch interessant macht.

Erwartet hier kein Feuilleton und keine „professionelle“ Literaturkritik. Ich überlasse es denjenigen, die sich dazu berufen fühlen, ein objektives Urteil über die „literarische Qualität“ eines Buchs zu fällen – wie auch immer man die definieren will.

Für meine Einschätzung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Anspruch und Unterhaltung sind keine Gegensätze. Und auch ein Buch mit Tiefe kann angenehm zu lesen sein. Als Kunst getarnte Langeweile kann ich nicht leiden. Ansonsten spielen natürlich auch Aspekte wie Kreativität, Humor, Lieblingsautoren oder ganz simpel meine eigene Tagesform eine Rolle.

Robert Louis Stevenson – Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (illustrierte Ausgabe)

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson ist eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur. Das Motiv des Doppelgängers sorgt für ein mysteriöses Geflecht aus Verbrechen und obendrauf für eine Prise Schauder.

Daniel Kehlmann – Du hättest gehen sollen

Du hättest gehen sollen ist eine Erzählung, die für meinen Geschmack zu kurz war. Nicht gerade das Schlechteste, das man über ein Buch sagen kann. Daniel Kehlmann liefert uns hier den Beweis, dass Horror auch in Österreich funktioniert.

Gabriel García Márquez – Chronik eines angekündigten Todes

Diese Erzählung ist die Geschichte eines Mordes, den niemand wollte. Und trotzdem war er unausweichlich, denn die Tradition wollte es so. Und im Ernst: Wer hätte ahnen können, dass die Zwillinge das Ding tatsächlich durchziehen? Schließlich war offensichtlich, dass sie um einen Grund suchen, es nicht tun zu müssen.

Eric-Emmanuel Schmitt – Adolf H. Zwei Leben

Was wäre gewesen, wenn...? Dies ist die Grundfrage eines jeden Alternative History-Szenarios. Mehr als genug solcher Fantasien beschäftigen sich mit Adolf Hitler. So auch diese: Was wäre gewesen, wenn Hitler zur Kunstakademie zugelassen worden wäre?

Ernest Hemingway – In einem anderen Land

In einem anderen Land von Ernest Hemingway ist ein Roman, der im Ersten Weltkrieg spielt. Ein amerikanischer Soldat findet in Italien in Gestalt einer schottischen Krankenschwester die große Liebe. Direkt an der Front bekommen wir eine Geschichte voller Humor.

Alexandre Dumas – Kapitän Pamphile (illustrierte Ausgabe)

Kapitän Pamphile ist definitiv einer der unbekannteren Romane von Alexandre Dumas. Die Geschichte ist eine humorvolle aber wirre Aneinanderreihung von klassischem Seemannsgarn. Pamphile ist Superman und Münchhausen zur selben Zeit.

Rudyard Kipling – Über Bord (illustrierte Ausgabe)

Der verwöhnte Millionärssohn Harvey fällt von einem Ozeandampfer über Bord. Fischer lesen ihn auf und von nun an muss er bei diesen harte Arbeit leisten. Der Plot von Über Bord klingt zunächst unspektakulär, doch was Kipling daraus macht, ist ein paar Stunden Lesezeit wert. In ältern Ausgaben hieß dieser Roman übrigens noch Captains Courageous.

Walter Scott – Ivanhoe

Ivanhoe von Walter Scott gilt als der erste moderne historische Roman. Er spielt im englischen Mittelalter und erzählt eine Rittergeschichte, die natürlich nicht ohne die Legende von Robin Hood auskommt. Schon allein deshalb kann man mit der Geschichte seinen Spaß haben. Aber wie sehr merkt man Ivanhoe sein Alter an?

Robert Louis Stevenson – Die Schatzinsel (illustrierte Ausgabe)

Stevensons Die Schatzinsel ist beinahe etwas wie die Definition einer Südsee-Schatz-Abenteuergeschichte. Wohl auch deshalb zählt dieser Roman zu den Klassikern seines Genres. Ich habe ihn in als aufwändig gestalte Ausgabe mit zahlreichen Illustrationen in die Hände bekommen.

John Steinbeck – Die Straße der Ölsardinen (illustrierte Ausgabe)

Die Straße der Ölsardinen von John Steinbeck ist ein Portrait des kleines Ortes Monterey und seiner Bewohner. Unter diesen sind viele schräge Vögel mit so einigen Eigenheiten, doch sie alle haben ein gutes Herz und wollen einander im Grunde das Beste. In diesem Fall bedeutet das, ein Fest für Doc zu geben, einfach deshalb, weil er ein netter Kerl ist und ihn jeder mag. Was kann schon schiefgehen?

Guy de Maupassant – Bel-Ami

George Duroy will nach oben. Ein alter Kamerad hat ihm seine Stelle als Reporter verschafft. Und den Rest soll sein natürlicher Charme im Umgang mit der Pariser Damenwelt erledigen. Duroy, Du Roy, Bel-Ami - er passt sich auf das an, was immer die Umstände verlangen.

Markus Zusak – Die Bücherdiebin

Liesel Meminger wächst in der kleinen Stadt Molching bei Pflegeeltern auf. Wenn es eine Sache gibt, die ihre Kindheit bestimmt, sind es die Auswirkungen der Nazi-Herrschaft. Und vielleicht sind es auch Bücher, denn diese haben eine unwiederstehliche Anziehungskraft auf die kleine Bücherdiebin.

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