Bücher

Hier findet ihr alle meine Beiträge zu Büchern chronologisch sortiert.

Ich suche danach, was ein Buch interessant macht.

Erwartet hier kein Feuilleton und keine „professionelle“ Literaturkritik. Ich überlasse es denjenigen, die sich dazu berufen fühlen, ein objektives Urteil über die „literarische Qualität“ eines Buchs zu fällen – wie auch immer man die definieren will.

Für meine Einschätzung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Anspruch und Unterhaltung sind keine Gegensätze. Und auch ein Buch mit Tiefe kann angenehm zu lesen sein. Als Kunst getarnte Langeweile kann ich nicht leiden. Ansonsten spielen natürlich auch Aspekte wie Kreativität, Humor, Lieblingsautoren oder ganz simpel meine eigene Tagesform eine Rolle.

Jay Kristoff – Nevernight (Trilogie)

Eine Assassinen-Schule, Schattenmagie, eine Badass-Heldin und eine Prise Sex – Die Nevernight-Trilogie von Jay Kristoff verspricht so einiges. Ob die Geschichte von Mia, die um ihre Eltern zu rächen in einen Assassinen-Orden eintritt, diese Erwartungen auch erfüllen kann, verrät euch dieser Beitrag.

Robert von Ranke-Graves – Ich, Claudius, Kaiser und Gott

Dieser Roman erzählt als fiktive Autobiografie von Claudius, dem vierten römischen Kaiser: Vom schweren Stand in der eigenen Familie, weil er hinkte und stotterte bis hin zur erfolgreichen Zeit als Kaiser wider Willen. Und natürlich erfahren wir auch von allem, das seine Ehen und Liebschaften prägte.

Patricia Highsmith – Der talentierte Mr. Ripley (illustrierte Ausgabe)

Tom Ripley will nicht mehr er selbst sein, denn er hält sein Leben für erbärmlich. Natürlich könnte man es mit Geduld und harter Arbeit versuchen, doch der Weg über ein Verbrechen scheint sehr viel erfolgversprechender. Der talentierte Mr. Ripley verspricht uns also eine wunderbare Prämisse für einen guten Krimi.

Raymond Chandler – Der große Schlaf (illustrierte Ausgabe)

In seinem Krimi Der große Schlaf hat Raymond Chandler mit Philip Marlowe einen der ersten Hardboiled Detectives geschaffen. Diese Figur ist für amerikanische Kriminalromane und -serien mittlerweile ganz typisch. Jeder von uns kennt sie. Doch kann auch die Urfassung überzeugen?

Eric-Emmanuel Schmitt – Das Evangelium nach Pilatus

Jüdische Magier hat Pilatus schon viele kommen und gehen gesehen. Doch diesmal ist es anders. Nicht nur dass dieser Magier mit Namen Jeschua vor einiger Zeit Pilatus' geliebter Frau geholfen hat, auch nach seinem Tod bleibt er ein Rätsel. Wo ist die Leiche hin? Eric-Emmanuel Schmitt ergänzt das Neue Testament um ein Evangelium mit einem völlig neuen Blickwinkel.

Robert Louis Stevenson – Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (illustrierte Ausgabe)

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson ist eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur. Das Motiv des Doppelgängers sorgt für ein mysteriöses Geflecht aus Verbrechen und obendrauf für eine Prise Schauder.

Daniel Kehlmann – Du hättest gehen sollen

Du hättest gehen sollen ist eine Erzählung, die für meinen Geschmack zu kurz war. Nicht gerade das Schlechteste, das man über ein Buch sagen kann. Daniel Kehlmann liefert uns hier den Beweis, dass Horror auch in Österreich funktioniert.

Gabriel García Márquez – Chronik eines angekündigten Todes

Diese Erzählung ist die Geschichte eines Mordes, den niemand wollte. Und trotzdem war er unausweichlich, denn die Tradition wollte es so. Und im Ernst: Wer hätte ahnen können, dass die Zwillinge das Ding tatsächlich durchziehen? Schließlich war offensichtlich, dass sie um einen Grund suchen, es nicht tun zu müssen.

Eric-Emmanuel Schmitt – Adolf H. Zwei Leben

Was wäre gewesen, wenn...? Dies ist die Grundfrage eines jeden Alternative History-Szenarios. Mehr als genug solcher Fantasien beschäftigen sich mit Adolf Hitler. So auch diese: Was wäre gewesen, wenn Hitler zur Kunstakademie zugelassen worden wäre?

Ernest Hemingway – In einem anderen Land

In einem anderen Land von Ernest Hemingway ist ein Roman, der im Ersten Weltkrieg spielt. Ein amerikanischer Soldat findet in Italien in Gestalt einer schottischen Krankenschwester die große Liebe. Direkt an der Front bekommen wir eine Geschichte voller Humor.

Alexandre Dumas – Kapitän Pamphile (illustrierte Ausgabe)

Kapitän Pamphile ist definitiv einer der unbekannteren Romane von Alexandre Dumas. Die Geschichte ist eine humorvolle aber wirre Aneinanderreihung von klassischem Seemannsgarn. Pamphile ist Superman und Münchhausen zur selben Zeit.

Rudyard Kipling – Über Bord (illustrierte Ausgabe)

Der verwöhnte Millionärssohn Harvey fällt von einem Ozeandampfer über Bord. Fischer lesen ihn auf und von nun an muss er bei diesen harte Arbeit leisten. Der Plot von Über Bord klingt zunächst unspektakulär, doch was Kipling daraus macht, ist ein paar Stunden Lesezeit wert. In ältern Ausgaben hieß dieser Roman übrigens noch Captains Courageous.

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